Gaspreisentwicklung 2014 - 2016

Gaspreisentwicklung 2014 – 2016

Die Gaspreisentwicklung 2014 – 2016 zeigt bislang ein gleichbleibendes Preisniveau auf, Verbraucher zahlen im Durchschnitt seit 2014 knapp sieben Cent für die Kilowattstunde Gas. Der große Preisanstieg seit Beginn der 2000er Jahre scheint vorläufig gestoppt zu sein. Die Gründe lassen sich aufzeigen.

Gesunkener Rohölpreis

Obgleich es die Preisbindung zwischen Öl und Gas längst nicht mehr gibt, orientieren sich die Unternehmen stillschweigend daran. Der Ölpreis ist nun gesunken, den stärksten Preisrückgang gab es in der zweiten Jahreshälfte 2014. Der Hintergrund war, so kurios das klingt, die Ukraine-Krise. Die USA und Saudi-Arabien bestraften das von Öl- und Gasexporten abhängige Russland, indem sie die eigenen Fördermengen erhöhten und damit den Weltmarktpreis gehörig unter Druck brachten. Das freute übrigens auch die Weltwirtschaft, die sinkende Öl- und Gaspreise immer mit einem Konjunkturaufschwung belohnt. Deutsche Verbraucher müssen seither wenigstens nicht mehr Jahr für Jahr mehr für ihr Gas zahlen, wie es vorher seit über einem Jahrzehnt der Fall gewesen war. Auch beim Erdgas selbst steht einer hohen Weltproduktion eine nur mäßig wachsende Nachfrage gegenüber.

Was ist bezüglich der Gaspreisentwicklung 2014 – 2016 zu erwarten?

Verbraucher müssen sich leider künftig zumindest auf leicht steigende Gaspreise einstellen (Stand der Betrachtung: Sommer 2015). Wiederum mutet der Hintergrund kurios an: Die Energiewende wird auch das vergleichsweise umweltfreundliche Erdgas verteuern. Es ist eine wichtige Rohstoffkomponente in Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung, die auch regenerative Energien verarbeiten. Deren Anteil soll deutlich wachsen. Angesichts der Gaspreisentwicklung 2014 – 2016 ist allen Deutschen zu raten, sich einen günstigeren Gasversorger zu suchen.

Gaspreisentwicklung 2014 – 2016
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