Strompreisentwicklung 2014-2016

Strompreisentwicklung 2014-2016

Strompreisentwicklung 2014-2016

Die Strompreisentwicklung 2014 – 2016 in Deutschland weist eine leicht sinkende bis gleichbleibende Tendenz auf. Der durchschnittliche Strompreis betrug 2014 in deutschen Privathaushalten durchschnittlich 29,13 ct/kWh, für das Jahr 2015 geht man bislang von 28,81 ct/kWh aus (Stand: Juni 2015). Im Jahr 2016 dürfte der Strompreis nach bisherigen Schätzungen stabil bleiben.

Zusammensetzung des Strompreises

Etwas über die Hälfte des Strompreises entfällt auf staatliche Abgaben, Umlagen und Steuern, seit 2014 sind es 52 %. Schon 2013 kam die Offshore-Umlage hinzu, mit der die Windparks in der Nordsee finanziert werden, sie sank zwischen 2014 und 2015 von 0,25 Cent auf 0,20 Cent pro Kilowattstunde. Seit 2014 zahlen deutsche Verbraucher auch die sogenannte AbLaV-Umlage von derzeit 0,01 Cent, die durch die “Verordnung zu den abschaltbaren Lasten” entsteht. Der Staat erhebt sie, um kurzfristige Stromunterbrechungen bei den Industriebetrieben aufzufangen. Andere Umlagen und Abgaben sind die Konzessionsabgabe, die EEG-Umlage, die KWK-Umlage und die Umlage nach StromNEV (Entgelte für das Netz). An Steuern entfallen die Ökosteuer und die Mehrwertsteuer, auch auf bestimmte Primärenergieträger erhebt der Staat Steuern, so die Brennelementesteuer.

Wovon hängt die Strompreisentwicklung 2014 – 2016 vorrangig ab?

Die entscheidende Ursache für den derzeit stabilen Strompreis, der zuvor stetig gestiegen war (von 13,94 ct/kWh im Jahr 2000 auf 29,13 ct/kWh im Jahr 2014), dürfte der stark gesunkene Rohölpreis sein. Die Abgaben werden wohl stabil bleiben. Übertragungsnetzbetreiber wie 50Hertz rechnen mit einer stabilen Ökostrom-Umlage auch für 2016. Wenn die Energiewende gelingt und das Öl nicht unerwartet stark im Preis steigt, sind 2016 kaum Steigerungen beim Strompreis zu erwarten.

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